Einführung

Jeder hat schon einmal von der Krankheit Skoliose gehört. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Was genau ist eine Skoliose und wie äußert sie sich? Ist sie heilbar, wenn ja wie und wer ist in der Regel von Skoliose betroffen?

Was ist eine Skoliose

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine Krankheit, die die Wirbelsäule betrifft. Hierbei kommt es zu einer dreidimensional verbogen und verdrehten Wirbelsäule. Daher wird in diesem Zusammenhang oftmals von einer Wirbelsäulenverkrümmung gesprochen. Skoliose äußert sich in der Regel im Wachstumsalter und ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Ab wann eine Therapie von Skoliose notwendig ist, hängt vom Verlauf der Krankheit, dem Ausmaß, dem Alter des Erkrankten und den Beschwerden ab.

Therapie bei Skioliose

In vielen Fällen wird den Betroffenen das Tragen eines speziell angefertigten Korsetts vom Arzt verordnet, welches die Wirbelsäule wieder gerade rücken soll. Doch ein Korsett kann Skoliose nicht heilen, hierbei kann nur eine Operation helfen. Mittlerweile ermöglichen moderne Operationstechniken sogar ein aufrechtes und freies Leben für Skoliose-Patienten. Skoliose tritt in vielen Fällen bereits im Alter von zehn Jahren auf. Man kann Skoliose unter anderem daran erkennen, dass sich beispielsweise im Schulterbereich eine Beule bildet, weil sich das Rückgrat seitlich verbogen und in sich verdreht hat.

Irrglauben schlechte Haltung

Ein weit verbreiteter Irrglauben ist, dass Skoliose durch schlechte Haltung oder schwere und einseitig getragene Schultaschen entsteht. Doch diese Annahme ist falsch. Ferner lässt sich die Krankheit auch durch aktives Aufrichten ändern. Prinzipiell sind alle Menschen ein wenig schief, was an der Natur der Anatomie des Menschen liegt, welcher nie vollständig symmetrisch ist. Aber ab einem Krümmungswinkel von zehn Grad liegt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Skoliose vor. Bei wem eine leichte Skoliose vorliegt, der kann mit Hilfe einer speziellen Physiotherapie dagegen vorgehen.

Das Korsette

Sollte die Verkrümmung allerdings größer als 25 Grad sein, muss ein Korsett getragen und Physiotherapie gemacht werden. Ab einer Verkrümmung von 45 bis 50 Grad kann nur noch eine Operation helfen. Für viele Betroffene ist das Tragen eines Korsetts keine angenehme Angelegenheit. Sie fühlen sich eingeengt, das Korsett verursacht Druckstellen und im Sommer kommt man ganz schön ins Schwitzen. Dennoch sollen Kinder und Jugendliche, bei denen Skoliose festgestellt wird, das Korsett tragen bis sie ausgewachsen sind. Trotzdem kann es danach passieren, wenn das Korsett nicht mehr getragen wird, dass sich die Skoliose verschlimmert und nur noch eine Operation helfen kann.

Vorsorge ist sehr wichtig

Sollte Skoliose in einem fortgeschrittenen Stadium nicht operiert werden, ist ein Leben ohne Beschwerden undenkbar. Die Folgen von Skoliose sind beispielsweise die schmerzhafte Abnutzung der Wirbel und der Bandscheiben.Ferner ist das Risiko groß, dass der Brustkorb bei fortschreitender Skoliose die Lunge einquetscht, wodurch Atemnot auftreten kann. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass es zu einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems kommt. Mädchen sind viel häufiger als Jungen von Skoliose betroffen.

Nachdem diese Einleitung Skoliose einen kurzen Überblick über diese Krankheit liefern konnte erfahren Sie im Folgenden noch viel mehr.Diese Website liefert Ihnen alle wichtigen Informationen rund um Skoliose, wie beispielsweise Skoliose diagnostiziert wird, welche Ursachen für diese Krankheit verantwortlich sind, wie die Krankheit verläuft und wie die Therapie aussieht.

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Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2015 von Skoliose-Krankheit.de